| | |  |
High Violet
jetzt bestellen...
im amazon Shop
€ 10.27Details zu den Versandkosten auf der Shop Seite
|
|
 |
| | | | Kreativ am Ende angelangt? Der "Disclaimer" erstmal vorweg: Ich bin wegen "Boxer" und vor allem "Alligator" zum National-Fan geworden. "High Violet" habe ich daher mit großen Erwartungen entgegengesehen. Ähnlich wie bei den Vorgängern war ich durchaus darauf eingestellt, dass sich die Faszination erst bei mehrmaligem Hören einstellt. Anders als Freunde und Bekannte, denen ich National immer mal wieder ans Herz gelegt habe, hat mich die eher eindimensionale Stimme von Matt Berninger auch nie gestört. Im Gegenteil, sie war immer einer der großen Vorzüge, die diese Band von anderen Indie-Bands unterschied.
Leider: "High Violet" ist für mich auch nach zigmaligem Hören eine Enttäuschung geblieben. Das liegt an der Qualität der Songs, die meiner Meinung nach nicht an die Vorgänger-Alben heranreicht. Komplex mag die Musik sein. Die Band hat, wie man lesen konnte, monatelang an den Songs gefeilt und verschiedenste Versionen durchprobiert. An Highlights wie "Fake Empire" von Boxer oder "Daughters of the Soho Riots" von Alligator reicht aber keiner Songs heran. Die Spannung, die sich trotz des meistens eher besinnlichen Baritons von Matt Berninger in vielen der älteren Songs aufbaut, kann ich hier nur ganz selten finden. Eigentlich bin ich zum ersten Mal von einem National-Album gelangweilt.
Das liegt, scheint mir, auch an der polierten Produktion des Albums. Zum Beispiel fiel mir gleich beim ersten Anhören auf, dass Matt Berningers Gesang mit Hall und anderen Mitteln "aufgemotzt" klingt (zB beim ersten Stück "Terrible Love"). Am besten klingt es noch da, wo es am rohesten geblieben ist, zB auf "Lemonworld".
Insgesamt drängt sich mir der Eindruck auf, dass die Band musikalisch in einer Sackgasse ist. Fehlende Ideen versucht man durch Überproduktion auszugleichen.
Im November werde ich mir National live anhören. Dann wird sich vielleicht zeigen, ob die neuen Songs die gleiche Energie auf der Bühne entwickeln wie die alten.
| | Ich mach's kurz: klasse! Klasse Sound, klasse Stimme, klasse Texte!
Hier passt einfach alles. Habe The National das erste Mal im Radio gehört. Der Song hat mir so gut gefallen, dass ich dieses Album hier gekauft habe und ich muss sagen: ich bin begeistert. Habe den Kauf nicht bereut.
Eine klasse Band, die gute Musik macht.
Fazit: ich bin begeistert und könnte mir das Album Tag und Nacht anhören!
| Musik für Herz und Seele Eigentlich wollte ich diese Rezension anders gestalten. Aber was soll ich zu diesem Album sagen, was nicht schon in der Fachpresse und in zahlreichen anderen Rezensionen gesagt wurde?
Aufmerksam wurde ich auf The National erst im Zuge der Veröffentlichung vom neuen I am Kloot Album. Kaufte mir dann mal High Violet und war schon nach dem ersten Durchlauf vollends überzeugt. Hier liegt ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres vor. Um einiges besser als ich britischer Gegenpart I am Kloot. Wieso jeden Song jetzt auseinandernehmen? Das Album ist eine einzige Perle des Songwriting. Hier klingen alte 80er Helden durch (The Jesus and the Mary Chain) ebenso wie ich manchmal meinte, Death in June zu erkennen. Aber das ist hintergründig. Songs wie Afraid of brauchen keine Erklärung mehr. Erst wird die Sache ruhig angegangen und dann wird noch eine Dancenummer draus. Echt stark. Das ganze Album wirkt so fragil und hat doch mehr Stärken, als man es nach dem ersten Hören wahrnehmen konnte. Diese dunkle Stimme getragen von der teilweise spartanischen Instrumentierung übt eine Sogwirkung aus. Dem kann man sich nicht entziehen. Und wer der gängigen Musik überdrüssig wird, wird hier fündig.
Das ist Musik zum auf die Couch legen, Augen zu träumen und immer wieder die CD hören. Das ist keine Musik, um nebenbei die Hausarbeit zu erledigen.
Das ist einfach unerhört gute Musik.
| | Traumhaft Gänsehaut schön!!! Mein erstes Album dieser Band und es hat mich einfach nur umgehauen. Fast jeder Song erzeugt bei mir eine Gänsehaut. Immer und immer wieder höre ich dieses wunderschöne Album an, es wird einfach nicht langweilig. Im Gegenteil, ich entdecke immer wieder Neues. Diese eindrucksvolle Stimme zaubert in meinen Ohren. Ruhige, zum Träumen schöne Lieder.
| Durchweg gut! Die Platte ist einfach sehr harmonisch. Eine CD die sich wie ein zusammenhängendes Werk anfühlt. Kann man wirklich auf und ab hören! Besonders England und Conversation 16.
| |
| |